HDJ – Kodex

  1. Das Haus der Jugend ist eine Einrichtung der Offenen Jugendarbeit der Stadt Wittlich. Hausrecht üben die anwesenden MitarbeiterInnen des Jugendzentrums aus. Die MitarbeiterInnen können auf das Einhalten der Hausordnung bestehen.
  2. Im HDJ herrscht ein respektvoller Umgang miteinander. Das heißt:
    1. Keine Beleidigungen.
    2. Ein angemessener Ton gegenüber HDJ Mitarbeitern.
    3. Ein gewaltfreier Umgang miteinander.
    4. Das Eigentum anderer Menschen achten.
  3. Vandalismus wird nicht gestattet.
    1. Hauseigene Dinge/Räume nicht beschädigen/verunreinigen/kaputt machen.
  4. Das Jugendschutzgesetz wird angewendet.
  5. Nutzung der Räume:

    1. Rauchen nur in der Raucherecke
    2. Spucken auf dem HDJ Gelände verboten
    3. Geschirr wird nach Nutzung per Hand gespült
    4. Müll bitte in dem Abfallbehälter entsorgen
    5. Büro und Büroinventar darf nur in Absprache mit den Mitarbeitern genutzt werden
    6. Das Büro ist kein Aufenthaltsraum
      1. Es dient zu Gesprächen/Klärung von Anliegen
      2. Es ist nach Aufforderung zu verlassen
    7. Der offene Treff ist alkoholisiert nicht zu betreten
  6. Nutzung der Angebote (Kicker, Billard, usw.)
    1. Sorgfältig mit den Dingen umgehen
    2. Pfand abgeben (Schlüssel, Handy, Ausweis)
    3. Bei Beschädigung von Inventar (auch unbeabsichtigt) ist das Personal zu informieren und eine Schadensmeldung auszufüllen. Erst dann kann ein Pfand zurückgegeben werden.
    4. Auf die Nutzungszeit achten, damit jeder die Möglichkeit hat die Angebote zu nutzen. Bei Streitigkeiten bitte die Mitarbeiter einschalten.
  7. Aggressives Verhalten gegenüber Personen/Gegenständen wird nicht geduldet.

Konsequenzen

  • Bei Regelverstößen durch Kinder und Jugendliche tritt ein Kartensystem in Kraft welches Konsequenzen regelt:
    • Bei leichtem Verstoß: gelbe Karte.
    • Bei wiederholtem leichten Verstoß: gelb-rote Karte.
    • Bei schwerem Verstoß sofort rote Karte möglich.
  • Gelbe Karte – Verwarnung.
  • Rote Karte – Hausverbot.
    • Bei Beteiligung an einer Schlägerei oder gewalttätigen Auseinandersetzungen droht ein einmonatiges Hausverbot.
    • Bei einer roten Karte wegen Mitarbeiterbeleidigung droht ein einmonatiges Hausverbot.
    • Bei einer roten Karte wegen allgemeinem Regelverstoß droht eine Woche Hausverbot.
    • Bei wiederholtem Verstoß gegen dieselbe Regel droht ein längeres Hausverbot. In der Regel verdoppelt sich die Dauer.
    • Wird eine rote Karte gegeben, hat der Betroffene sofort das Haus zu verlassen. Über die Dauer des Hausverbots beraten sich die Mitarbeiter. Das Ergebnis wird dem Betroffenen am nächsten Tag bei Bedarf in einem Gespräch mitgeteilt. Ansonsten schriftlich.
  • Natürliche Konsequenzen kann der HDJ-Mitarbeiter situationsabhängig nach eigenem Ermessen aussprechen. Darunter fällt zum Beispiel ein temporäres Nutzungsverbot von Teilen oder Angeboten des Hauses. Auch bestimmte Nutzungsauflagen kann der Mitarbeiter bestimmen.
  • In Einzelfällen können HDJ-Mitarbeiter auch Auflagen geben unter denen ein Hausverbot durch eine andere Konsequenz ersetzt wird.
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