Hausordnung

I. Hausordnung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus der Jugend sind für die Funktionsfähigkeit und die Verkehrssicherheit des Gebäudekomplexes und der Einrichtung verantwortlich. Sie nehmen die Aufsichtspflicht wahr. Insbesondere achten sie auf Sauberkeit und Ordnung in den benutzten Räumen sowie auf die Einhaltung des Jugendschutzes und dieser Haus- und Benutzungsordnung. In diesem Rahmen sind sie berechtigt, geeignete Maßnahmen zu ergreifen bzw. von den Besucherinnen/Besuchern und Nutzern ein entsprechendes Verhalten zu fordern und Störer des Hausfriedens des Hauses zu verweisen.
Die Besucherinnen/Besucher und Nutzer des Hauses der Jugend akzeptieren mit der Nutzung des Hauses der Jugend die nachfolgenden Regelungen:

  1. Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind zu beachten.
  2. Die Haustüren, Kellereingänge, etc. sind in der Zeit von 20.00 bis 08.00 Uhr ständig geschlossen zu halten. Ausnahmen stellen Veranstaltungen dar.
  3. Haus- und Hofeingänge, Treppen und Flure sind als Fluchtweg grundsätzlich freizuhalten.
  4. Das Lagern von feuergefährlichen, leicht entzündbaren sowie Geruch verursachenden Stoffen im Keller ist untersagt.
  5. Im gesamten Haus und auf dem Außengelände ist auf Ordnung und Sauberkeit zu achten, d.h. Abfälle kommen in die dafür vorgesehenen Behälter. In den Sanitärräumen ist besonders auf Hygiene zu achten.
  6. Im gesamten Haus besteht Rauchverbot.
  7. Bei Undichtigkeiten und sonstigen Mängeln an den Strom-, Gas- und Wasserleitungen sind sofort das zuständige Versorgungsunternehmen und die Stadtverwaltung Wittlich zu benachrichtigen. Wird Gasgeruch in einem Raum bemerkt, darf dieser nicht mit offenem Licht betreten werden. Elektrische Schalter sind nicht zu betätigen. Die Fenster sind zu öffnen, der Hauptabsperrhahn ist nach Möglichkeit sofort zu schließen.
  8. Die Benutzer haben die Einrichtungen pfleglich zu behandeln; dies gilt insbesondere für Boden, Wände und Einrichtungsgegenstände. Bei Veränderung der Bestuhlung oder Sitzordnung in den einzelnen Räumen, ist diese nach Beendigung der Maßnahme wieder so herzustellen, wie sie vorgefunden wurde. Insbesondere sind die Stühle wieder auf die Tische zu stellen. Den angefallenen Müll entsorgt der Nutzer. Jeder Benutzer ist verpflichtet, sich so zu verhalten, dass die Kosten für Unterhalt und Betrieb möglichst niedrig gehalten werden können. Es ist insbesondere untersagt, in Wände oder Holzteile Nägel einzuschlagen oder Schrauben einzudrehen oder Plakate an die Wand zu kleben.
  9. Der Benutzer haftet für Beschädigungen, soweit er oder ein Mitglied oder Gehilfe sie zu vertreten haben.
  10. Die Stadtverwaltung Wittlich übergibt dem Benutzer die Einrichtungen und Geräte im derzeitigen Zustand. Der Benutzer ist verpflichtet, die Geräte und Einrichtungsgegenstände auf ihre ordnungsgemäße Beschaffenheit für den beabsichtigten Zweck zu überprüfen; er muss sicherstellen, dass schadhafte Geräte oder Anlagen nicht genutzt werden. Die Stadt Wittlich haftet nicht bei Versagen oder Betriebsstörungen oder sonstigen Ereignissen, die den Ablauf der Veranstaltung beeinträchtigen können. Schäden, Beschädigungen oder Verluste irgendwelcher Art sind bei Rückgabe der Stadtverwaltung Wittlich zu melden.
  11. Die Stadt Wittlich übernimmt keine Haftung für Unfälle, Beschädigungen oder Diebstahl (z.B. von Kleidungsstücken). Der Benutzer stellt die Stadt Wittlich von etwaigen Haftpflichtansprüchen seiner Bediensteten, Mitglieder, Beauftragten oder Besuchern seiner Veranstaltung oder sonstiger Dritter frei, die im Zusammenhang mit der Benutzung der überlassenen Räume, Geräte und Zugänge zu den Räumen stehen. Er übernimmt während der Veranstaltung (einschl. der Vorbereitung und Nacharbeit) für verkehrsspezifische Gefahren die Verkehrssicherungspflicht.
  12. Der Benutzer ist verpflichtet, die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, z.B. zum Schutz der Jugend, zum Schutz der Nachbarschaft vor Lärm oder des Gaststättenrechts sowie des Urheberrechts eigenverantwortlich zu beachten, und hat darauf hin zu wirken, dass die Teilnehmer an seinen Veranstaltungen sich so verhalten, dass niemand über Gebühr belästigt wird.
  13. Alkohol wird nicht vor 18.00 Uhr ausgeschenkt. Ausnahmen können von der Stadtverwaltung Wittlich genehmigt werden.
  14. Für den Konsum von Spirituosen und spirituosenhaltige Getränken herrscht ein generelles Verbot im Haus der Jugend.
  15. Es gibt keine Verzehr- und Getränkepflicht. Das Mitbringen von Getränken wird vor allem in Hinblick auf nicht kontrollierbare Spirituosen nicht gestattet.
  16. Übernachtungen sind grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen können von der Stadtverwaltung Wittlich genehmigt werden.
  17. Der anfallende Müll darf nur in dem dafür vorgesehenen Container entsorgt werden. Auf eine konsequente Trennung des Mülls ist zu achten (Rest-, Papier- und Plastikmüll). Sondermüll und Sperrgut gehören nicht in den Container. Sie sind gesondert zu entsorgen.
  18. Sofern die Gruppen- und Mehrzweckräume für Veranstaltungen genutzt werden, erfolgt die Reinigung durch den jeweiligen Nutzer (besenrein). Bei nicht ordnungsgemäßer Reinigung werden die Kosten für die Beauftragung einer Reinigungsfirma dem jeweiligen Nutzer in Rechnung gestellt.
  19. Das Abstellen von motorisierten Fahrzeugen ist grundsätzlich nur auf den dafür vorgesehenen bzw. gekennzeichneten Parkflächen gestattet.
  20. Der Besitz und der Genuss von Drogen im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes, sowie der Besitz und Handel von Waffen jeglicher Art wird geahndet. Verbotene mitgeführte Sachen und Gegenstände werden sichergestellt und den zuständigen Behörden übergeben.
  21. In der Einrichtung und auf dem Gelände ist es untersagt, in Wort und Schrift die Freiheit und Würde des Menschen (Art. 1 GG) zu verletzen oder verächtlich zu machen. Weiterhin ist es untersagt, Kennzeichen und Symbole zu verwenden oder zu verbreiten, die im Geist verfassungsfeindlicher oder verfassungswidriger Organisationen stehen oder diese repräsentieren. Das Verwenden von Kennzeichen, Symbolen und Grußerweisungen verbotener Organisationen, Aufstachelung zum Rassenhass und Volksverhetzung stellen Straftaten dar und werden von den Verantwortlichen der Einrichtung angezeigt.
  22. Unfälle oder Schäden sind den Verantwortlichen umgehend zu melden.
  23. Werbung und Informationsmaterial darf nur nach Absprache mit der Leitung des Hauses bzw. dessen Stellvertreterin/Stellvertreter angebracht bzw. ausgelegt werden. Ausgeschlossen sind dabei jugendgefährdende, obszöne, erotische, pornographische, bedrohliche oder verleumderische Inhalte, ebenso Werbung für Nikotin und Alkohol. Verbotene Informationen dürfen nicht zugänglich gemacht werden. Nicht zulässig sind beispielsweise Propagandamittel verfassungswidriger Organisationen, volksverhetzendes oder gewaltverherrlichendes Material.

II. Ausschluss vom Besuch des Hauses der Jugend

  1. Personen, die der Hausordnung zuwider handeln, können vom Besuch des Hauses der Jugend ausgeschlossen werden.
  2. Zuständig für die Entscheidung über den Ausschluss ist die oder der das Hausrecht ausübende Mitarbeiterin oder Mitarbeiter.
  3. Ein mehrtägiges Hausverbot ist schriftlich durch die Leitung des Hauses auszusprechen und zu begründen.
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